04.05.11 20:02

Sportbekleidung beim Joggen

Kategorie: Sport Nachrichten Stuttgart

Joggen ist einer der beliebtesten Freizeitsportarten. Ein Wald oder Park in der Nähe reichen schon aus, um dem Hobby intensiv nachzugehen. Man benötigt nicht unbedingt einen Verein und kann ohne Verpflichtung und Termindruck Laufen, wann es persönlich passt. Regelmäßige Jogger brauchen im Prinzip nicht mehr, als funktionale Kleidung und paar gute Laufschuhe.

Wer ganzjährig laufen geht, sollte seine Kleidung an zwei unterschiedliche Jahreszeiten anpassen. Die kalte und warme Jahreszeit weisen ein paar Unterschiede in der Art der Kleidung auf. Viele Kleidungsstücke lassen sich darüber hinaus kombinieren und bieten somit eine Sportbekleidung für jedes Training.


Das Wichtigste beim Jogging ist ein vernünftiger Laufschuh. Die unterschiedlichen Modelle sollten an den Laufstil angepasst sein. Eine gute Dämpfung der Laufschuhe ist obligatorisch, da sie den Aufprall bei jedem Schritt abdämpfen und somit zur Schonung der Gelenke wertvoll sind. Viele Menschen haben leichte Fußfehlstellungen und knicken beim Absetzen nach innen oder außen ab, was langfristig zu Überlastungen führen kann. Bei einer Laufbandanalyse oder beim Anschauen des abgelaufenen Sohlenprofils des Vorgängerschuhs stellt man schnell fest, zu welcher Kategorie man gehört. Nach diesen Erkenntnissen erfolgt die Auswahl eines Laufschuhs, der auf die individuellen Bedürfnisse reagiert, in dem er an den Schwachstellen stabilisiert ist.

Ein breites Angebot an Funktionswäsche, was den Feuchtigkeitstransport nach außen unterstützt, steht dem Sportler heute zur Verfügung. Die Zeiten, wo man in Jogginganzügen aus Baumwolle durch die Wälder gerannt ist, die den Schweiß nur aufgesaugt haben, sind vorbei. Ist es draußen warm, reichen kurze Laufshorts, für den Winter empfiehlt sich eine lange, eng anliegende Laufhose. Gleiches gilt für das Oberteil. Kurzärmlig für den Sommer und langärmlig für den Winter. Unter dieser Funktionsbekleidung muss entsprechende Sportunterwäsche getragen werden. Tragen Sportler Unterwäsche aus Baumwolle ist der Sinn verfehlt. Auch hier sind schnell trocknende Materialen nötig, um die Feuchtigkeit vom Körper abzuleiten und den Körper warmzuhalten. Wird die Kleidung sehr nass, besteht in Verbindung mit Wind immer die Gefahr, dass der Körper unangenehm auskühlt. Dies gilt besonders beim Laufen im Winter.
Laufjacken wärmen den Körper zusätzlich. Bei vielen Modellen lassen sich die Ärmel entfernen, sodass die Jacke multifunktional eingesetzt werden kann und sowohl für wärmere als auch kältere Jahreszeiten geeignet ist. Läufer, die auch im Regen trainieren, brauchen zusätzlich eine Regenjacke, um den Körper trocken zu halten. Eine dünne Regenjacke mit einer atmungsaktiven aber wasserundurchlässigen Membran ist optimal.

Viele Sportler meinen, sich im Winter sehr dick anziehen zu müssen, vergessen allerdings, dass sich der Körper während des Laufens stark aufwärmt. Überhöhte Schweißproduktion ist gerade in dieser Jahreszeit zu vermeiden. Die meisten Sportler erreichen das ideale Körperklima, wenn ihnen zu Beginn des Laufens noch etwas kühl ist. Das bekannte Zwiebelprinzip ist auch hier sehr nützlich, denn sobald man das Laufen stoppt, muss der Körper gewärmt werden und ist dankbar, in eine trockene Laufjacke zu schlüpfen.

Sinken die Temperaturen sehr tief, sorgen Handschuhe und eine Mütze für warme Finger und Ohren. Da diese Körperstellen sonst kaltem Wind ausgesetzt sind, können sie trotz Bewegung manchmal empfindlich reagieren. Im Sommer schützt eine dünne Laufkappe vor überhöhter Sonneneinstrahlung und ist ein ebenso wichtiger Bestandteil der Laufkleidung.